Heute standen wir erst um 8:00 Uhr auf und gingen zum Frühstück hinunter auf die Burg.
Danach war das Trial dran. Es bestand aus drei getrennten Sektionen, wovon ich bei der ersten auf einer Bergauffahrt zu viel Gas gab und auf dem Geröll dann doch absetzen musste.





Am Ende dieser Sektion war der Roller durch einen Kontackt mit der Ruine (wohl wegen der Anpassung) um eine Hälfte der Stoßstange erleichtert. Schadhafte Teile werden halt einfach demontiert. Spätestens jetzt ist die Burg eine Ruine. Die "Ratte" ist allerdings auch nicht weit davon entfernt.
Die zweite Sektion war sehr einfach und wurde von fast allen mit Null Fehlern gefahren.



Danach gab es noch 5 Teilnehmer, die fehlerfrei waren. Nur für diese Fünf war die letzte Sektion. Sie war sehr anspruchsvoll und nicht gerade ungefährlich.

Hier kam keiner fehlerfrei durch und eine Bewertung war äußerst schwierig, da einige bis zu 4 Anläufe brauchten um über den ersten Hügel zu kommen. Aus irgendeinem Grund wohl die "Ratte" an dieser Stelle nicht und ging mit Vorliebe aus. Als Sieger ging schließlich Martin hervor.
Danach fuhren wir alle auf die Burg zum Gruppenfoto. Ich hatte irgendetwas missverstanden und kam als letztes. Dafür hatte ich den besten Platz. Vorne in der ersten Reihe quer. Glück muss man haben. Anschließend fuhr ich noch auf ein steinernes Podest, welcher für meinen Roller wie gemacht war und machte noch ein paar Bilder.

Um 13:00 Uhr war dann Start zur Ausfahrt. Ziel war das Fahrradmuseum Bad Brückenau. Nach Café und Kuchen gingen wir ins Museum. Es gab sehr interessante Exemplare von Hochrädern, über Dreiräder bis zu Militärrädern.



Als wir raus kamen waren fast Alle weg und die Aufholjagd konnten beginnen. So lange es noch trocken war, so lange ging es noch. Als es aber zu tröpfeln begann wurde zum Sturm geblasen. Nach kurzer Zeit hörte es wieder auf zu regnen und das Tempo ließ wieder nach. Als wir schließlich zurück waren stellte ich fest, dass mein Roller ölt. Ich hatte den Ölmessstab nicht richtig zugedreht, also nichts schlimmes, wenn auch etwas ärgerlich.
Zum Abendbrot gab es heute Wildschwein. Er war hervorragend zubereitet und wir aßen so viel wir konnten. Geschafft haben wir es allerdings nicht. Noch einen Bissen und ich hätte mich über die Mauer hängen müssen und wieder von vorn anfangen dürfen.
Dann folgte das Quiz "Wer wird Heinkelionär" wobei durch Fragen an das "Publikum" 3 mal je 4 Teilnehmer ermittelt wurden, die sich dann auf bereitstehende Roller setzten und Fragen rund um den Heinkel beantworten mussten. Im Finale ging dann Thomas aus Essen als Sieger hervor. Drei der vier Finalisten bekamen Ihre Preise in vorm von Sektflaschen, wobei die von Thomas drei Liter fasste.
Zu guter letzt wurden die Preise an die Sieger des Trials vergeben. Hier dominierte Martin beim Stechen in der letzen Sektion und machte den ersten Platz. Als Preise wurden Gutscheine für den Erwerb für Teile vom Club verteilt. Da Martin nicht ganz glücklich mit dem ersten Platz war, er hatte die meisten Anläufe auf Grund von Spritmangel, stiftete er seinen Gewinn an die Freunde der Trimburg. Nach dem Vorschlag eines Heinkelfreundes, der hier nicht genannt werden möchte, wurden noch einige Euro gesammelt um eine Steinplatte für 125 € im Namen der Spessarträuber Gravieren zu lassen. Offen ist noch, ob aus der Kasse der Spessarträuber der Betrag auf 500 € aufgestockt wird um eine große Platte mit einer Gravur versehen zu können.
Es war ein anstrengender ereignisreicher Tag und ich werde sicher sehr gut schlafen.
